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Auf einer Skala von eins bis zehn: Wie scheiße ist Deutschland? Konferenz zum Stand der Kritik

January 26, 2011

Die Dokumentationen dieser kleinen Konferenz mit dem etwas flapsig-ironischen Titel ist aus verschiedenen Gründen hörenswert. Zum einen handelt es sich um eine Selbstreflexion der längst im Distinktionsgerangel linker Gruppen und Publikationen zersplitterten »antideutschen Bewegung«. Zum anderen wird in den Vorträgen und Diskussionen natürlich auch Kritik gegen die übrige radikale Linke scharf gemacht, vor allem gegen den Antinationalismus des Ums-Ganze-Bündnisses, meist in Bezug auf die viel diskutierte Frage, ob und wieweit die deutsche Nation heute »normalisiert« sei.

Die Konferenz wurde am 6. November 2010 in Bremen von der Antinationalen Gruppe Bremen und kittkritik veranstaltet, unterstützt von der Zeitschrift »ExtrablattAus Gründen gegen fast Alles«.

Im Folgenden sind kleinere, qualitativ gute und ansonsten durch uns nicht weiter bearbeitete Fassungen der Dateien verlinkt, die von der ANG via Rapidshare zur Verfügung gestellt wurden. Eine Aufnahme des Referats von Clemens Nachtmann zum »Altern der antideutschen Kritik« existiert nicht. Alle Aufzeichnungen können auch als Zip-Archiv geladen werden (119 MB, 5:47 h): via Audioarchiv, via MF.

1. Den Anfang machten die Veranstalter_innen von der Antinationalen Gruppe Bremen. Ihr kurzes Eröffnungsstatement erläutert den Anspruch der Konferenz.

    Download: via Audioarchiv, via MF (0:13 h, 4 MB)

2. Joachim Bruhn, Echtzeit des Kapitals, Panik des Souveräns. Über die Zukunft der Krise.
Bruhn lehnt zunächst den Begriff des deutschen Sonderwegs ab, ebenso wie die falsche Entgegensetzung von deutscher Besonderheit und allgemeiner Logik der politischen Ökonomie. Anschließend stellt er anhand vieler Zitate aus der bgl. Presse Ideologie als Oszillieren zwischen den unvereinbaren Momenten der Antinomie des Geldes dar und polemisiert in gewohnter Weise gegen alle möglichen Leute und Positionen (wie bei jeder Gelegenheit auch hier wieder gegen Ingo Elbe).

Daß das Geld des Staates nichts taugt gegen die Krise des Kapitals, ist unmittelbar einsichtig: Wie sollte denn auch jenes Geld,das der Staat allein zu spendieren vermag, das Geld als Zahlungs- und Zirkulationsmittel, die Krise der Geldform des Kapitals zu therapieren vermögen? Was der Staat im Zuge des famosen „deficit spending“ in diesem sog. „keynesianischen Moment“ schöpft, d.h.: was seine Bundesbank aus dem Nichts erst erfindet und dann druckt, ist ja keineswegs Kapital, das zu einer irgend qualifizierten Profitrate zu akkumulieren vermöchte, sondern hat einzig die Qualität einer Anweisung, eines Rationierungs- oder auch Zuteilungsbescheids auf eine warenförmigen Gebrauchswert. Nicht nur jedoch, daß der Staat systematisch unter dem Niveau der Krise des Kapitals agiert; wenn er denn kommt und interveniert, kann er immer nur zu spät kommen. Die Echtzeit der kapitalen Vergesellschaftung ist der Aktion des Souveräns, zumindest des parlamentarisch verfassten, notwendig voraus. Das Kapital agiert in der Zukunft, der Staat noch nicht einmal in der Gegenwart. Der Staat kann das Kapital nicht einholen; er kann es nur überholen, indem er den Ausnahmezustand verkündet, d.h. wenn er die Unmittelbarkeit der Geltung des Geldes als Kapital mit souveräner Gewalt zu verfügen sucht. So folgt aus der Zusammenbruchskrise notwendig der Ausnahmezustand: im Interesse des sog. „Gemeinwohls“ emanzipiert sich der Souverän und setzt sich als autoritäres Kommando. In letzter Instanz erfolgt die „Deckung“ der Währung durch das Gewaltmonopol auf Leben und Tod.

3. Sonja Witte, Von der Gretchenfrage zurück zur Michelskala. Sonja Witte unterzieht in ihrem Vortrag die Frage, ob Deutschland normal geworden sei oder nicht, einer Prüfung und legt dar, wieso es sich hier um eine verkehrte Fragestellung handelt. Sie stellt hierzu anhand der Studien Wolfgang Pohrts aus den neunziger Jahren einige methodische Überlegungen an und unterstellt sowohl den antideutschen als auch den antinationalen Teilnehmer_innen an der Debatte der letzten zwei Jahre einen verkehrten gemeinsamen Ausgangspunkt: Die Frage, ob es sich beim gegenwärtigen deutschen Nationalismus um irrationale Ideologie oder rationales ökonomisches Kalkül handelt, sei falsch gestellt, da der nationalsozialistische Wahn gerade eine Aufhebung des Gegensatzes von Rationalität und Irrationalität darstellt.

4. Lars Quadfasel, Epitaph auf die antideutsche Bewegung.
Lars Quadfasel kritisiert hier auf sympathische Weise den theoretischen Verfall der verbliebenen Antideutschen, die sich von einer Offenheit des Denkens und einem Denkens gegen sich selbst (im Sinne Adornos) verabschiedet haben – unmissverständlich in einem Modus der Trauer und der rettenden Kritik. Der Vortrag läuft auf ein Motiv hinaus, welches Quadfasel schon seit Längerem in seinen Vorträgen stark macht: dass im Zerfall des bürgerlichen Subjekts ein Moment von Hoffnung liegt.

Die Antideutschen, werden die Prodeutschen zu warnen nicht müde, seien rassistische und sexistische Erzteufel, augesandt, die Linke zu zerschlagen, die Moslems zu vernichten und die Dritte Welt für den Imperialismus sturmreif zu schießen. In Wirklichkeit aber, so steht zu befürchten, ist alles noch viel schlimmer. So schmeichelhaft nämlich das Bild von den Männern und Frauen mit dem Masterplan zur Weltherrschaft ausfallen mag, so wenig wird ihm, was von den Antideutschen geblieben ist, auch nur annähernd gerecht. »Sie wollen«, stellte Wolfgang Pohrt hellsichtig fest, »nicht retten, sondern gerettet werden.« Was einmal mit dem Versprechen einer Kritik der politischen Ökonomie auf der Höhe der Zeit angetreten war, zieht sich, statt auf den Feldherrenhügeln zu thronen, inzwischen viel lieber die Bettdecke über den Kopf. Am wohlsten fühlt sich die Bewegung ganz bei sich selber. Und so lauscht man im gemütlichen Kreise den Greatest Hits vergangener Tage, sticht gemeinsam auf jene zärtlich gehegte Voodoopuppe namens ‘die Linke’ ein und widmet sich ansonsten (wie jüngst anlässlich der Hamburger Demonstration gegen antisemitische Schläger) dem, womit sich jeder anständige Verein nun einmal am liebsten beschäftigt: wer dazugehören darf und wer nicht.
Dass die Antideutschen es geschafft haben, so langweilig, verbiestert, kurz: greisenhaft zu werden wie der Rest der Landsleute auch, daran haben sicherlich theoretische Fehler ebenso wie charakterliche Deformationen ihren Anteil. Wäre das jedoch alles, wäre die Diagnose nicht so niederschmetternd: Man müsste das ganze Unternehmen nur noch einmal, weiser und besser gewappnet, von vorne beginnen. Nur übersieht das, dass jede Wahrheit ihren Zeitkern hat, der nicht ewig tickt. Die Frage, materialistisch gestellt, müsste vielmehr lauten, was an der Theorie selber sie hat vergreisen lassen; und das geht nicht auf deren Subjekte, sondern deren Objekt. Es muss, mit anderen Worten, etwas an den deutschen Zuständen sein, das ihre Kritikerinnen und Kritiker so merkwürdig weltlos werden lässt; eine Weltlosigkeit, in welcher selbst die Reflexion auf Auschwitz nicht mehr vermag, durch Hass den Blick zu schärfen, sondern vielmehr zur Beschäftigungstherapie ausartet (welche sich wiederum mit anderen Hobbys, Islamstudien beispielsweise, auf das hervorragendste verbinden lässt). Gegen eine Gesellschaft ohne Zukunft taugt auch die Vergangenheit kaum mehr als Waffe: So lässt die seltsame Starre und Leblosigkeit der hiesigen Verhältnisse keinen ihrer Gegner unberührt. Gegen die kontemplative Rolle aber, zu der die Kritikerin sich verurteilt sieht, helfen weder weltpolitisches Fernfuchteln noch der Rückzug auf sichere Bastionen – ob auf die Klasse, das bürgerliche Individuum oder gleich den Liberalismus. Die narzisstische Kränkung, die es bedeutet, nicht mehr im Brennpunkt des politischen Weltgeschehens zu stehen, wäre vielmehr als negativer Vorschein derjenigen Hoffnung zu begreifen und zu entfalten, von der antideutsche Kritik einmal zehrte: dass dieses Land selber, in langsamem aber unaufhaltsamem Zerfall, aus dem Weltgeschehen fallen könnte.

Sympathisch übrigens: Auf dem Kongress wurde hörbar geraucht.

Ankündigungstext:

Erst zwanzig Jahre Mauerfall, nun zwanzig Jahre ‚Wiedervereinigung’ – die Bundesrepublik feiert sich selbst als Siegermacht der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, und die Linke, zumal die antinationale und antideutsche, protestiert dagegen – und das ebenfalls seit zwanzig Jahren.
Dies nehmen wir zum Anlass, mit dieser Konferenz nach dem gegenwärtigen Stand kommunistischer Kritik an Deutschland und nach dem Verhältnis zur Geschichte als Geschichte des Gegenstandes Deutschlands und der seiner Kritik zu fragen. Angesichts der aktuellen Lage der deutschen Nation – den Entwicklungen der vergangenen Jahre in Innen- und Außenpolitik, der Kulturindustrie und Gedenkpolitik, Militäreinsätzen, Sozialreformen, Event- Multikulti-Nationalismus der letzten zwei Fußballweltmeisterschaften – stellt sich der Linksradikalen eine alte Frage neu: Haben wir es hier mit Aspekten nationalsozialistischer Kontinuitäten im Postnazismus oder mit der allgemeinen Logik von Staat, Nation und Kapital, mithin keiner ‚deutschen Besonderheit‘, zu tun? Alt – und damit, wie wir meinen, keineswegs notwendig falsch – erscheint das Festhalten an der These des ‚deutschen Sonderwegs‘, neuer die Verbreitung der Überzeugung, über Deutschland im Besonderen gar nicht mehr sprechen zu müssen und zwar vor dem Hintergrund einer realen ‚Normalisierung‘ der deutschen Nation. Was heißt es für materialistische Kritik, wenn die reale historische Situation letzterem Argument Recht zu geben scheint?

Nach 1989 wurde allerlei gegründet (Gruppen, Zeitschriften, Bündnisse etc.), noch mehr wurde zuvor allerdings zerdeppert. So dass die meisten derer, die seinerzeit dafür, dass Deutschland sein Maul halten solle, gemeinsam auf die Straße gegangen sind, heute die Straßenseite wechseln werden, wenn sie einander begegnen. In die Brüche gegangen sind seither, zumindest in bestimmten Zusammenhängen, eine Reihe damals noch linker ‚Essentials’ (so nannte man das mal): der Staat in den richtigen Händen als Mittel zum guten Zweck, das Selbstbestimmungsrecht der Völker und damit zusammenhängend die Lehre vom antiimperialistischen Befreiungskampf, die bezogen auf Israel stolz Antizionismus genannt wird. Derlei Grundüberzeugungen teilte die Linke, und sie teilt sie zum Teil bis heute mit dem damaligen Parteikommunismus des Ostblocks. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass dessen Zusammenbruch und die Liquidation der DDR auch für die sich ‚undogmatisch’ dünkende Linke einen Schock bedeutete.
Die weiteren Etappen sind bekannt: Während des Irakkriegs 1991 verabschiedete sich u.a. die Zeitschrift „konkret“ angesichts der Bedrohung Israels durch deutsches Giftgas vom Antizionismus, nach den Terroranschlägen auf das World Trade Center kam dann in der radikalen Linken als Reaktion auf grassierende Verschwörungstheorien und mehr oder minder offene Schadenfreude nicht weniger Linker – es habe eben schon die Richtigen getroffen – die Kritik an Antiamerikanismus und islamischem Antisemitismus hinzu. Seit 2001 hat es in kaum einem linken Zusammenhang keinen Streit um Antisemitismus und Antiamerikanismus gegeben. Folge seither ist, dass das Palituch unter Autonomen gravierend an Popularität eingebüßt hat, sie bevorzugen heute Israel-Buttons. Das paradoxe Ergebnis ist, dass sich sogenannte antideutsche Positionen innerhalb und außerhalb der Linken verbreitetet haben, chic wurden (siehe Egotronic), zugleich jedoch die Frage „Was deutsch ist“ (Joachim Bruhn) in den Hintergrund getreten ist.
Offenbar ist es schwieriger geworden, besagte Frage zu beantworten. Das mag daher rühren, dass seit den Tagen der „Nie-wieder-Deutschland“-Kampagne immer die Annahme einer Faschisierung, der Errichtung eines Vierten Reichs mitschwang, was seinerzeit sowohl ein Ausläufer der Faschismus-Theorien der Siebzigerjahre war, als auch gut zur Atomkriegs-Apokalyptik der Achtzigerjahre passte. Eine Antwort jedenfalls, die allein eine Identität von Nationalsozialismus und postnationalsozialistischer Demokratie beweisen will, gerät in Erklärungsnöte, wenn sich keine faschistische Massenbewegung und auch kein Staat, der diese konsequent mobilisiert, ausmachen lassen. Unter anderem darauf zielten die vielgescholtenen Einlassungen von Wolfgang Pohrt anlässlich der Einheits-Feierlichkeiten 2003.

Wir möchten mit der Konferenz die Frage „Was ist deutsch?“ in diesem Sinne aufgreifen. Wir haben den Eindruck, dass sich eine Art Selbstverständlichkeit eingeschliffen hat, in der der Gegenstand aus dem Blick gerät – stattdessen wird die Frage „Was ist antideutsch?“ gestellt und eine Identitätskrise1 beschworen. Die mag es geben, interessiert uns aber für sich genommen nicht, vielmehr, welche Bedeutung diese Krise in Bezug auf den Gegenstand der Kritik hat. Was heißt es, wenn in der Tat ein historischer Punkt erreicht zu sein scheint, an dem die jahrzehntelangen Bemühungen deutscher Politik, Deutschland von den ‚Folgen’ des Nationalsozialismus zu kurieren’, erfolgreich waren? Bis vor einigen Jahren gab es Skandale, Debatten, Phänomene, an denen sich der Umgang mit dem Nationalsozialismus als Konflikt darstellte und u.a. Gegenstand antideutscher Kritik war. Was aber, wenn es nichts gäbe – zumindest nicht in der gewohnten Form –, an dem sich etwas Ausdruck verschaffte: keine Wehrmachtsausstellungen, keine Walsers, keine schlechten deutschen Filme, in denen Opa Hitler seine Lieben tyrannisiert, keine Nation, die, nach seinem Untergang mit der Betonung gebeutelt aber geläutert sich gen Wiedervereinigung aufmachte, wenn niemand, der ernst genommen wird, öffentlich die Schuld am NS relativierte und Fischers ‚nicht trotz, sondern wegen Auschwitz’ sich soweit durchgesetzt hätte, dass sich niemand mehr länger darauf berufen würde.

Hier deutet sich eine Verschiebung an, die eine Reflexion verlangt. Denn die ‚Krise der antideutschen Bewegung’ spiegelt, so vermuten wir, in gewisser Weise diese Veränderung, weil in der Kritik nicht eingeholt, wider. Dies zeigt sich an einem Auseinanderklaffen von Positionen: Dem gebetsmühlenartigen Alarmismus in Teilen der Antideutschen, durch den teilweise der Eindruck entsteht, als ginge vom Urteil der weitgehenden Identität von Nationalsozialismus und postnazistischem Deutschland bzw. Islamismus eine beruhigende, nahezu befriedigende Wirkung aus. Diesem steht der Antinationalismus wie z.B. dem des „Ums-Ganze“-Bündnisses gegenüber. Verfolgt wird eine post-autonome Bewegungspolitik, in der Staat, Nation und Kapital im Allgemeinen „scheiße“ gefunden werden, hingegen Deutschland als Spezialfall der allgemeinen kapitalistischen Schweinerei zur Nebensächlichkeit und Israelsolidarität für passé erklärt wird. Beides verstehen wir als Reaktionen, die sich selbst als solche nicht bewusst sind, auf ein – gar nicht neues, mithin in der allgemeinen Logik des Kapitals angelegtes – Verschwinden der Bedeutung von Geschichte, einer zunehmenden Irrealisierung der Bedeutung von Auschwitz als handhabbarem Faktum sei es in der Kulturindustrie oder der Realpolitik.

Auf der Konferenz wird sich Lars Quadfasel mit der Geschichte und Kritik der Antideutschen befassen, während Clemens Nachtmann seine Kritik des postnazistischen Deutschlands angesichts der Veränderungen der letzten Jahre reformulieren wird. Sonja Witte wird sich mit dem Verhältnis von deutschem Nationalismus, Kulturindustrie und Vergangenheitsbewältigung auseinandersetzen und Joachim Bruhn wird zeigen, inwiefern die sogenannten keynesianischen Krisenlösungsprogramme der letzten Jahre Teil der autoritären Transformation des Staates sind.

Debatten über die Frage, ob nicht die eigene ‚Bewegung’ in die Krise geraten sein könnte, werden in der „Jungle World“ seit ein, zwei Jahren geführt (obgleich die Fragestellung vermutlich so alt ist wie die radikale Linke selbst). Dabei wird nicht selten konstatiert, dass die Übernahme sogenannter antideutscher Positionen bloß ‚identifikatorisch‘ sei. Die Redaktion der Zeitschrift „Bahamas“ wiederum erklärte, dass sie – um nicht länger mit den falschen Leuten dieselbe Bezeichnung zu teilen – sich nunmehr allein ‚ideologiekritisch’ nennen wolle, nicht länger jedoch kommunistisch, antideutsch oder israelsolidarisch.

  1. Debatten über die Frage, ob nicht die eigene ‚Bewegung’ in die Krise geraten sein könnte, werden in der „Jungle World“ seit ein, zwei Jahren geführt (obgleich die Fragestellung vermutlich so alt ist wie die radikale Linke selbst). Dabei wird nicht selten konstatiert, dass die Übernahme sogenannter antideutscher Positionen bloß ‚identifikatorisch‘ sei. Die Redaktion der Zeitschrift „Bahamas“ wiederum erklärte, dass sie – um nicht länger mit den falschen Leuten dieselbe Bezeichnung zu teilen – sich nunmehr allein ‚ideologiekritisch’ nennen wolle, nicht länger jedoch kommunistisch, antideutsch oder israelsolidarisch. [zurück]

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