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Von Leistungsträgern, Glücksforschern und Wirtschaftsweisen

April 3, 2011

Seit Dezember jeden Monat eine neue Folge – Dr. Indoktrinator und die Redaktion Sachzwang FM sind momentan erfreulich aktiv. Im März nun ist eine etwas ungewöhnliche Episode produziert worden: Anstelle langer theoretischer Traktate oder Referate gibt es kurze ideologiekritische Glossen und satirische Kommentare zu unterschiedlichen Themen zu hören.

Download: via AArchiv | via MF (2 h, 41 MB)

Die verlesenen Texte stammen allesamt aus der Jungle World:
Erster Block (ca. 20 Minuten)

Zweiter Block (ca. 12 Minuten)

Dritter Block (ca. 30 Minuten)

  • Martina Mescher: “East End boys und West End girls. Die Shell-Jugendstudie präsentiert euphorische Teenager. Voraussetzung für dieses Glück ist Geld”
  • Roger Behrens: “Eure Armut kotzt sie an. Die Krise macht die Bürger irre. Die neue Ausgabe der Studie ‘Deutsche Zustände’ stellt den wachsenden Haß der Wohlhabenden fest”
  • Martina Mescher: “Das Glück der anderen. Die Glücksforschung ist so erfolgreich, daß ihre Ergebnisse von Regierungen der EU und den vereinigten Nationen diskutiert werden. In Deutschland hat sich die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft des Themas angenommen”

Vierter Block (ca. 20 Minuten)

  • Jörn Schulz: “Mehr Sinn gibt es nicht umsonst
  • Francis Klein, Thomas Blum, Markus Ströhlein, Regina Stötzel: “Der Traum von der Heizdecke. Vielen zukünftigen Rentnern droht die Altersarmut, deshalb handelt die Bundesregierung: Ab 2011 soll eine Kommission gegen Altersarmut ihre Arbeit aufnehmen. Die Rentenexperten stellen schon jetzt einige Ideen vor”
  • Daniel Steinmaier: “Familienunternehmer raus!

Fünfter Block (ca. 25 Minuten)

  • Georg Seeßlen: “Kapitalismus für Dummies. Jeder Cent will investiert sein, jeder Notgroschen wird zum Kapital. Wer nicht spekuliert, kriegt keine Rente; wer nicht mitspielt, hat verloren. Denn mit jeder Krise breitet der Kapitalismus sich weiter aus”
  • Felix Klopotek: “Jetzt ist Zeit für eine Sensation! Die Rhetorik rund um die Sparmaßnahmen soll uns klarmachen, daß wir den Gürtel enger schnallen müssen. Dagegen regt sich europaweit wütender Protest. Zurecht. Gut, daß die Sozialdemokratie nicht mehr in der Lage ist, die Wut reformistisch zu befrieden”

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